Maike und ich sind heute Motorrad gefahren. Nicht auf deutsche Art, sondern auf afrikanische. Ein Afrikaner fuhr, ich saß in der Mitte, Maike hinter mir. Also zu dritt auf so einem schicken Zweirad. Ohne Helm, versteht sich in diesem Lande von selbst. Ich hatte keine Angst, es hat super viel Spaß gemacht und ich war verwundert, wie viel Power das Motorrad trotz so vieler Mitfahrer hatte. Ich glaub noch nicht mal, dass es ein „reines“ Motorrad war. Das war so’n zwischen Ding aus Roller und Motorrad. Der Grund warum wir damit fuhren? Sammy hatte das Auto und wir mussten schließlich zur Kirche… die war… interessant. Wir saßen auf Plastikstühlen, der Raum glich einer Sporthalle, die Bühne war mit vielen verschieden farbigen Tüchern umhangen. Erst wurde eine halbe Stunde gesungen, dann kam ein Typ, hat irgendwas gepredigt wovon ich ganze -1% verstanden habe und zum Schluss wurde nur Geld gesammelt, Geld gesammelt, Geld gesammelt. Wir sind zum Glück eher gegangen, sonst säßen wir vermutlich immer noch dort. Die Roller-Fahrer haben uns wieder eingesammelt und uns bei einem angenehm warmen Fahrtwind nach Hause gebracht. Heute war (bis jetzt) der einzige Tag, an dem durchgehend die Sonne geschienen hat. Deshalb hat es sich auch angeboten, die gesamte Zeit draußen zu verbringen. Ich hab die Zeit sehr genossen – mal habe ich mit den Kids gespielt, dann wieder nur zugesehen und zum Ende des Tages saßen Zoe, Maike, die Kids und ich zusammen auf einer Decke und haben gequatscht. Für meine Augen war dieser Tag auch mal eine Entlastung – man nimmt hier so viel auf und sieht so unendlich viel – da tut mal so’n Gammel-Tag sehr gut!
Ich wünsche euch einen wunderschönen Abend :-*
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