-
Neueste Beiträge
Neueste Kommentare
- chơi lottery 92 bei I ♥ Africa
- 5betcasinobr bei Warterei.
- s92betgame bei Dubai
- bb8onlinecasino bei Nairobi
- rr86 bei Nairobi II
Archiv
Kategorien
Meta
Der zweite Tag…
…in Kitale. Wir konnten ausschlafen! Das war gut und das haben wir auch gemacht! Gegen halb 10 haben wir uns aus den Federn geschält und haben die erste Überraschung festgestellt: es kam kein Wasser. Das hin und wieder mal der Strom abdankt hatten wir schon live miterlebt… Wasser hingegen fällt nur selten aus. Aber egal, duschen wird auch völlig überbewertet 🙂 Wir sind dann nach einer intensiveren Kennenlern-Einheit mit Sammy und Zoe (einer anderen Praktikantin aus Amerika) in das Stadtleben von Kitale gefahren. Das war noch mal heftiger als die bisherigen Fahrten. Von geteerten Straßen keine Spur, also holperten wir die roten Wege entlang, zwischen alle den vielen vielen Menschen… unsere erste Station war eine Schule. Als wir hinein fuhren und ausstiegen, hatten wir binnen Sekunden ganz viele kleine süße Kinder an unseren Händen und Armen kleben. Keiner wollte mehr loslassen – überall sind sie mit hingekommen. Alles wurde inspiziert – Haare, Armbänder, Hände, Muttermale oder die durch schimmernden Adern. Nach einiger Zeit hat uns die Schulleiterin in ihrem stickigem Büro bei einer Tasse Tee (wie man ihn in Irland trinkt 🙂 ) über die Schule erzählt. Nach dem Gespräch hat uns ein junger Mann durch alle Klassen geführt und wir durften/sollten uns vorstellen. Alle Kinder sind dabei aufgestanden, die ein oder andere Klasse hat ein Lied aufgesagt. Einige der Kids übernachten sogar in der Schule, da sie kein zuhause mehr haben oder es sich nicht richtig um die gekümmert werden kann. Die Umstände, in denen die Kinder dort leben waren katastrophal. Eine hauchdünne Schaumstoffmatratze diente als Unterlage – Kissen und Decken waren nicht viel dicker. Ich weiß nicht warum, aber aus irgendwelchen Gründen lagen diese Sachen draußen auf dem lehmigen Boden, vermutlich um auszulüften. Allerdings wohnte auf dem Schulgelände auch eine Kuh, die da meinte, ihr Geschäft auf einer der Matratzen ausrichten zu müssen. Viele der Kinder haben kaputte Schuluniformen getragen und Schuhe, die drohten auseinander zu fallen. Nachdem wir dort fertig waren und einige andere Besorgungen erledigt hatten, fuhren wir nach Hause. Dachte ich jedenfalls. Wir stoppten nur wenige hundert Meter vor unserem zuhause in einem Dorf. Dieses Dorf, war wirklich ein Dorf!! Unfassbar. Die Leute dort sind wirklich arm und so unglaublich freundlich! Als wir ankamen, rannten sie auf uns zu, schüttelten uns die Hände, umarmten und küssten uns! Sie lebten nicht in Hütten, sie lebten in selbst gebauten Lehmhütten! Alles lebt zusammen – Hühner, Hunde, Kühe etc. Kinder, alte Leute und Erwachsene. Alles war dreckig, die Menschen waren dreckig. Ich kann das nicht in Worte fassen, ich bin immer noch sprachlos. Eine Mutter hat ihr vielleicht ½ – 1 jähriges Kind gestillt. Als dieses uns plötzlich gesehen hat, fing es an zu weinen. Wer hätte das nicht…
Als wir dann gegen 17 Uhr zuhause waren, haben sich die Kids einen Ast abgefreut. Trotzdem haben Maiki und ich uns eine Auszeit genommen und einige Minuten gequatscht. Zum Abendessen sind wir wieder ins Haus gegangen – mein Fall ist das nicht sooo: es gab „Ugali“ mit einer Zwiebelsoße. Genau das richtige für das Christinsche. Aber wir haben uns in der Stadt paar Lebensmittel gekauft… alles ist alles tikki takko.
Soweit war’s das jetzt erstmal von mir. Bilder folgen hoffentlich noch an diesem Abend.
Viele liebe Grüße
aus
Afrika
Veröffentlicht unter Allgemein
13 Kommentare
Die Fahrt
Am Montagmorgen haben wir gegen halb 9 das Hotel verlassen und wollten den Weg nach Kitale antreten. Doch schon nach einer halben Stunde, stoppten wir an einer Tankstelle. Ich dachte wir müssen tanken. Fehlanzeige. Ein Reifen musste ausgetauscht werden. Und das hat gedauert – ganze 2 Stunden. Gegen 11 sind wir dann also wirklich losgefahren. Ich glaube so eine bilderreiche, traurige und interessante Autofahrt hatte ich noch nie. Man sieht wirklich alles!!! Ob es ein Motorrad ist, auf dem der Vater fährt, die Mutter dahinter sitzt und zwei kleine Kinder mit sich trägt (also am Bauch und am Rücken festgeschnallt), ein Pick-Up auf dem eine Kuh transportiert wird, LKWs an denen sich Fahrradfahrer festhalten und ziehen lassen, oder ein anderes Motorrad, wo der Vater fährt, die Mutter dahinter sitzt, die beiden Kinder aber diesmal vor dem Vater sitzen… es gibt hier nichts, was es nicht gibt. An den Straßen stehen unzählige Hütten, Buden, Stände, an denen alles verkauft aber scheinbar nichts gekauft wird. Man sieht Leute (im übrigen auch Kinder), die ihre Kühe/Schafe/Esel/Ziegen entweder vor sich hertreiben (direkt am Straßenrand) oder einfach nur im Schatten liegen und schlafen. Frauen, die mit einfachen Werkzeugen ihr Gemüse ernten, ohne Hilfe von irgendwelchen Treckern. Wir haben einige Hütten gesehen, die von Coca Cola (auch Nokia und anderen Firmen) gesponsert wurden. Der Boden ist sehr rot-lehmig, es fliegt viel Abfall herum, es gibt viele, große, matschige Pfützen. Die großen Straßen waren meist geteert, aber auch das hatte nicht immer nur Vorteile. Einige Kilometer hatten wir mit unglaublich heftigen Spurrillen zu kämpfen. In Eldoret, einer Stadt ca. 1 Stunde von Kitale entfernt, haben wir Pause gemacht. Ich hatte keine Angst, aber besonders wohl und sicher habe ich mich nicht gefühlt – ich war froh, als wir wieder im Auto saßen. Also wir dann nach 7-8 Stunden in Kitale angekommen sind und vor dem Eingangstor standen, dachte ich nur „ach du scheiße“.
Die Ankunft
Wir kamen ins Haus und wurden sofort freudig von den Kindern begrüßt. Sammy hat uns alles gezeigt: Das Gebäude ist (wenn man von oben drauf guckt) L-förmig. In dem einen Teil sind die Kinder, Sammy und Mary (eine Afrikanerin die für alle kocht und wäscht), die Küche und das Wohnzimmer untergebracht. In dem anderen Teil gibt es zwei Gästezimmer, eine separate Toilette, ebenfalls eine separate Dusche und ein Waschbecken, das außerhalb der Räumlichkeiten angebracht ist. Sammy und ihr Team betreuen neun, größtenteils behinderte Kinder. Wir haben uns, nachdem wir unsere Sachen ins Zimmer gebracht hatten, zu den Kids gesetzt und den Abend im Wohnzimmer ausklingen lassen. Gegen 9 ging es dann ins Bett, wobei Maiki und ich noch laaaange gequatscht haben… 🙂
Zur Info: Sammy ist Amerikanerin, hat sich in Afrika ein Leben aufgebaut und hat es sich zur Aufgabe gemacht, behinderten Kindern ein sicheres Zuhause zu geben.
Veröffentlicht unter Allgemein
8 Kommentare
Kitale
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
wir sind mittlerweile in Kitale eingetrudelt. Das nur als ganz kurze Info – wie alles gelaufen ist und wie es hier so ist erfahrt ihr also morgen. Da bekommen wir unseren eigenen Internetstick.
Einen schööööönen Abend euch :-*
Veröffentlicht unter Allgemein
8 Kommentare
Nairobi II
Update 2. Vermutlich wieder nur kurz, da der Akku nicht mehr der fitteste ist. Wir sind seit heute Vormittag in ein anderes Hotel umgezogen, da in dem anderen für die heutige Nacht keine Zimmer mehr frei waren. Nachdem wir alles hoch geschleppt haben, bzw. das Gepäck hoch geschleppt wurde, sind wir zum „Safari Park Hotel“ gefahren und haben uns paar Wellness Stunden gegöhnt, mit Massage und Pool… für umgerechnet 10€. Danach haben wir dort gegessen – es gab alles, was man sich nur vorstellen konnte. Dann ging’s los – die Fahrt in Richtung „down town“. Ich habe versucht Bilder und Videos zu machen, aber was man bei solch einer Fahrt erlebt, kann man selbst mit den tolltesten Kameras nicht festhalten – man muss es persönlich erleben. Stellt euch zum Bespiel eine drei/vier spurige Straße vor, wo sämtliche Objekte drüber fahren. Und dann stellt euch solche „leichten“ Buckel vor, die plötzlich aus dem Boden ragen und über die man nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren kann. Mit tiefer gelegten Autos sollte man keines falls fahren – wir schrabben schon mit unserem normalen Toyota regelmäßig über irgendwelche Unebenheiten.
Shit, ich muss jetzt aufhören. Nur noch 7%.
Veröffentlicht unter Allgemein
8 Kommentare
Nairobi
Ich weiß gar nicht wie bzw. mit was ich anfangen soll. Es ist, einfach gesagt, eine komplett andere Welt. Über die Fahrt vom Flughafen zum Hotel könnte ich schon ein komplettes Buch schreiben. Sowas wie Verkehrsregeln gibt es nicht – einzelne Polizisten und Ampeln werden ignoriert, jeder fährt wie er es für richtig hält. Schnellligkeit spielt also keine Rolle und es spielt auch keine Rolle, wie viele Menschen in einen 5-Sitzer passen. Auf der sogenannten Fahrbahn (für mich ist es eher eine 3-spurige Autobahn) läuft und fährt alles entlang: Tiere, Kinder, Frauen und Männer, vollbeladene Fahrräder, alte Holzkarren und alles, was man sich noch so vorstellen. Die Autos fahren trotzdem 100 km/h. Linke und rechte Fahrbahn hat ein schmaler Grünstreifen getrennt. Ein Mann im Rollstuhl und zwei kleine Kinder saßen dort einfach nur, im Matsch.
Das Hotel ist ok – natürlich komplett abgesichert und bewacht. Heute Nacht schlafen wir aber wieder in einem anderen. Sonst ist alles gut, ich muss mal Schluss machen. Vielleicht habe ich im nächsten Hotel auch Internet auf dem iPhone – dann schreib ich etwas ausführlicher.
Bis dahin, machts gut
Veröffentlicht unter Allgemein
15 Kommentare
Dubai
Wir sind in Dubai. Seit 6 Uhr „dubainische“ Zeit – bei euch war da erst 3 Uhr oder so. Der Flug war gut, fette Maschine, gut das doppelte (sowohl in der Breite, als auch in der Länge) von einem AirLingus Flieger, soweit ich das beurteilen kann. Wir sind ganz schön gerädert, und warten nur darauf, dass es weiter geht. Dauert aber noch gut 1,5 Stunden. Der Flughafen ist gar nicht so klasse wie ich es zuerst angenommen hatte. Blöd ist meiner Meinung nach, dass die Glasscheiben mit milchglasigen Verschnörkelungen verziert wurden. Dadurch ist die Sicht ein wenig beeinträchtigt. Den 838m hohen Wolkenkratzer erkennt man trotzdem, die Kamera aber leider nicht.
Jetzt sitzen wir beim M (9:15) und essen Pommes und Cheesburger. Übrigens sind hier 26 Grad, liebe Grüße also von der Sonne.
Mein nächster Eintrag ist hoffentlich etwas strukturierter. Über Handy ist das alles eher suboptimal. Bilder kann ich auch nicht hochladen. Egal, die nächste Berichtserstattung folgt hoffentlich aus Nairobi. Liebe Grüße aus Dubai!!! 🙂
Veröffentlicht unter Allgemein
8 Kommentare
Warterei.
Warten – meine Leidenschaft. Ha ha. Ich melde mich immer dann, wenn die Gegebenheiten es zulassen – ich hoffe sie lassen es in Dubai zu. Morgen früh werde ich es wissen. In 7 Stunden geht’s los. Ich freu mich!
Veröffentlicht unter Allgemein
8 Kommentare















